Vorwort
Willkommen
Vorwort
Personen
LKs
Fotos
Adressen
Griechenland
Forum
Downloads
Impressum

Vorwort zur Abizeitung

"It's astounding, time is fleeting, madness takes its toll ..."
Es ist wirklich verblüffend, wie schnell die Zeit am Karlsgymnasium verflogen ist – eine verrückte und spannende Zeit, entwickelte sich doch eine Gruppe von ahnungslosen Daumenlutschern innerhalb von 9 Jahren zu selbständigen, individuellen Persönlichkeiten, die ihren Platz nach den prägenden Erfahrungen des "Erwachsenwerdens" mehr oder weniger gefunden haben und nun reif sind für das wirkliche Leben. Das Karlsgymnasium begleitete jeden auf seiner eigenen Entwicklungsreise – wobei es, gerade bei unserem als chaotisch und unaktiv verschrienen Jahrgang, sicherlich nicht nur um reine Wissensvermittlung ging. Es ist zwar erfreulich, dass wir alle in der Lage sind, den limes von x gegen minus unendlich zu berechnen – schön. Wichtiger scheint, dass eine Atmosphäre der Toleranz am Karlsgymnasium herrschte, das eben diesen Wert an die Schüler weitervermittelte, jedem genug Freiraum zur individuellen Entwicklung ließ und denen, die dies wollten, Platz für Kreativität und Engagement bot. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Herrn Müller dafür bedanken, dass er ein eher legeres als strenges Regiment führte – Ihre Tanzeinlage am Abistreich war beeindruckend! – und ihm für seinen Ruhestand alles Gute wünschen.
Auch wenn man als Schüler manchmal den Eindruck hatte, das "Burn-Out"- Syndrom habe bei manchen Lehrern voll zugeschlagen, zeigten die meisten Lehrer Engagement, wenn es darauf ankam. (So gab es zum Beispiel fast keinen Kurs, in dem der Lehrer nicht angeboten hätte, über den Krieg im Irak zu diskutieren.)
Egal, ob man mit Lehrern, Lehrstil und Lerninhalten am Karlsgymnasium zufrieden oder unzufrieden war – Klassenfahrten, vor allem Griechenland, das Klima im Jahrgang, das trotz der vielen verschiedenen Grüppchen und Interessen positiv war, und nicht zuletzt die Freunde, die man sonst nicht gewonnen hätte, werden alle mit mindestens einem lachenden Auge an die Zeit am Karlsgymnasium zurückdenken lassen.
Ob aus dem Lebensturm jedes einzelnen ein extravagantes Bauwerk oder der schiefe Turm von Pisa wird, bleibt jedem selbst überlassen – uns allen wurde jedenfalls ein standfestes Fundament und umfangreiches architektonisches Wissen vermittelt!

Katharina M. und Alexandra